Steakhouse St. Georg Hamburg

August 2016 – Steakhouse St. Georg

Reservierung

Das Restaurant ist recht groß, wobei wir bei größeren Vorhaben dennoch dazu raten im Steakhouse St. Georg zu reservieren.

Ambiente

Wir wurden sehr freundlich empfangen und alle fühlten sich von der ersten Minute an wohl. Besonders angenehm empfanden wir den Umstand, dass man uns sogleich nach der Begrüßung anbot Garderobe und Taschen für uns zu verstauen.

Das Restaurant ist  recht groß und teilt sich in drei unterschiedliche Bereiche auf – ganz nach den eigenen Vorlieben kann man eher zurückgezogen im hinteren Teil sitzen, im mittleren Teil den Köchen beim Kochen zuschauen oder aber auch nahe des Eingangsbereiches (noch vor dem Tresen) „in der Menge baden“ wenn man denn Leute um sich haben will –  bei guten Wetter gibt es auch einige Tische direkt vor dem Restaurant.

Der Bereich neben dem Tresen beherbergt die Kasse und dient sozusagen als kleiner Empfangsbereich.

Nicht zuletzt die Einrichtung des Steakhouse St. Georg erinnerte uns an eine bekannte Steakhouse Kette mit Hauptsitz in Hamburg – wobei, das muss ich erwähnen – die Einsatzfreude im Steakhouse St. Georg für den Gast und auch die Fleisch-Qualität deutlich besser sind als beim „Original“ – aber dazu später mehr.

Das Restaurant ist klar strukturiert, nicht verspielt  – sagen wir mal zweckmäßig und aufgeräumt. Einziges Manko beim Ambiente – die Lichtsituation – es könnte deutlich heller sein, und die Lichtverteilung auf den Tischen gleichmäßiger um die kulinarischen Höhepunkte noch besser ins rechte Licht zu setzen.

Die Visitenkarte

Die Toiletten waren sauber und machten einen gepflegten Eindruck. Hier könnte mit Deko & Duft beim Gast noch etwas gepunktet werden.

Service

Unsere Bedienung war schnell, freundlich und zuvorkommend – war mal ein Glas leer, wurde ohne weitere Anmerkung auch schon darauf reagiert. Im Grunde wurden uns durch die Bank weg die Wünsche von den Lippen abgelesen.

Vorspeisen

Bei unserm Vorhaben in Sachen Tomahawk Steaks war natürlich abzusehen, das Vorspeisen hier unnötigerweise die Kapazitäten einschränken würden – was aber nichts daran änderte das wir zumindest ein Carpaccio und eine Portion Bruschetta orderten.

Das Carpaccio war fantastisch – sehr frisch, das Fleisch hauchdünn und Raumtemperatur – nicht zuviel Rauke, ein sehr leckerer gehobelter Parmesan – ein gutes natives Olivenöl und ein hervorragender „alter“ Balsamico – die Komposition – ein Traum.

Auch die Bruschetta waren top. Beim Brot verwendet das St. Georg Steakhouse dasselbe wie es zu den Steaks gereicht wird – sprich knusprig und ganz leicht mit Knoblauchbutter bestrichen – oben drauf noch frische Tomatenwürfel, etwas Zwiebel & Kräuter – herrlich.

Hauptgericht

Was kann man von einem Restaurant an Einsatz für den Gast erwarten? Ich schicke diese Frage voraus, weil wir ja eigentlich geplant hatten gegenüber vom Hamburger Hauptbahnhof einzukehren und dort, die uns bekannten Prime-Steaks zu genießen.

Hierfür reservierten wir bereits Wochen vorher. Vier Tage vor dem Termin wollten wir auf Nummer sicher gehen das, das bekannte Hamburger Steakhouse dann auch ausreichend viele Scheiben vom Prime-Steaks für uns vor Ort bereit hält.

Womit wir nie gerechnet hätten war, das die Restaurantleitung uns keine Offerte machen konnte / wollte – nein ganz im Gegenteil, man sprach von Wochen die es dauern würde das bisher durchgängige Prime-Steak Angebot wieder aufzunehmen – einen Zukauf für unseren Termin wollte man partout nicht bewerkstelligen – sehr, sehr schade.

Aber jede Medaille hat ja bekanntlich zwei Seiten und siehe da, der ad hoc kontaktierte Chef vom Steakhouse St. Georg war sofort bereit uns „aufzufangen“. Obwohl nicht auf der Karte hat er das Wochenende und den darauffolgenden Montag dazu genutzt das beste Fleisch für unseren Steak-Event aufzutreiben.

Er war beim Fleischhändler seines Vertrauens – ja sogar bei Delta, letztendlich wurde er in der Metro fündig (Vielen Dank nochmals für diesen Aufwand!) .

Somit stand dem Event nichts mehr im Wege. Die Konsistenz des Fleisches sowie dessen Aroma war bemerkenswert – die handwerkliche Leistung des Grillers ebenso. Wir hatten letztlich eine deutlich bessere Qualität von Ribeye am Knochen als wir diese bis dato bei der bekannten Konkurrenz vorfanden – und dies zu einem Preis der mehr als fair war.

Nachspeisen

Jeder von uns hatte zwischen tausend und tausend-dreihundert Gramm vertilgt – da war beim besten Willen kein Platz mehr für Süßes!

Fazit

Für das Steakhouse St. Georg können wir eine klare Empfehlung aussprechen. Wer Steaks liebt sollte es unbedingt mal ausprobieren – insbesondere wenn der indische Chef-Griller vor Ort ist liegt geschmacklich nur wenig Abstand zu den INN-Steakhäusern Hamburgs vor.

Die Preise im Steakhouse St. Georg sind bei der bis dato angebotenen Qualität & im Vergleich mehr als fair.

Besonder Erwähnung sollte auch die Zitronenbrause finden, denn eben wie in Bayern – hat diese geschmacklich so gut wie gar nichts mit industriellem Zuckerwasser zu tun – einfach mal bestellen.

Von uns ein klares JA für einen Besuch im Steakhouse St. Georg!

Casse-Croûte in Hamburg

Mittwoch, 1. Juni 2016 – Gänsemarkt – Casse-Croûte.

Reservierung

Wir raten definitiv dazu beim Casse-Croûte mit ausreichend Vorlauf zu reservieren.

Ambiente

Wir wurden bereits vor dem Casse-Croûte in Empfang genommen – was sicher auch dem Umstand geschuldet war, dass der eine oder andere sich ohne die “Zigarette davor“ nicht optimal vorbereitet fühlten…

Die Bedienung des Casse-Croûte reagierte freundlich und souverän indem, neben der Begrüßung, das Angebot folgte die ersten Getränke sogleich im Eingangsbereich noch vor der Gasstätte zu servieren – diese Angebot konnten wir natürlich nicht ausschlagen.

Nach gut einer Viertelstunde betraten wir dann das Casse-Croûte. Das Restaurant ist  recht übersichtlich in zwei Gasträume aufgeteilt. Als kleiner Empfangsbereich dient die Fläche vor dem Tresen.  Hier wurden wir nochmals „ganz offiziell“ begrüßt & an unseren Tisch geleitet.

Als besonders angenehm empfanden wir den Umstand, dass man uns sogleich anbot Garderobe und Taschen für uns zu verstauen – das ist doch mal ein runder Service.

Die Einrichtung des Casse-Croûte entspricht der eines französischen Bistros – umlaufend und auf Sitzhöhe sind durchgängig Spiegelflächen platziert die zumindest optisch “mehr Raum“ entstehen lassen.

Man fühlt sich sofort wohl – einziges Manko beim Ambiente – es könnte einen Tick heller sein – insbesondere um den Aufwand und die Sorgfalt des Dekorierens der Speisen auch entsprechend würdigen zu können.

Die Visitenkarte

Die Toiletten waren sauber und machten einen gepflegten, jedoch keinen edlen Eindruck – wobei das Ambiente auf den Look der Gasträume abgestimmt ist.

Service

Unsere Bedienung war ein Goldstück, freundlich, zuvorkommend, kompetent und schlagfertig – wir fühlten uns durchweg gut & sehr zügig bedient und zudem ehrlich beraten – dabei hatte sie stets ein Auge für unsere besonderen Wünsche und machte uns Vorschläge zur Ergänzung unserer Gerichte.

Zu erwähnen ist auch der Sommelier des Casse-Croûte – ein echter Kenner ohne Allüren –  wir fühlten uns mehr als gut beraten, der Pintia 2010 war ein beeindruckendes – der Armagnac ein außergewöhnliches Erlebnis – ein Dank für diese Erfahrungen.

Vorspeisen

Alles fing an mit dem “Gruß aus der Küche“, nämlich Frische Pfifferlinge in Rahm mit gebratenem Semmelknödel & Schnittlauch.

Viele Jahrzehnte meide ich bereits Pfifferlinge – es war im Grunde nie eine Portion dabei die nicht irgendwo „knirschte“ – aber WoW, im Casse Croûte überzeugte schon der kleine Gruß aus der Küche sowohl handwerklich als auch geschmacklich.

Unser „Goldstück“ war so freundlich und stellte für uns eine leckere Vorspeisenplatte zusammen.

Hierin enthalten waren ein vorzügliches Carpaccio di manzo mit “altem“ Essig, Parmesan & Pinienkernen nebst Rucola (eine hervorragende Rauke – kein bisschen bitter, leichter Nuss Geschmack & ein delikates Olivenöl), dabei auch eine Portion Ossetra-Kaviar mit gekochtem Ei & Kartoffelpuffer (sehr frischer Geschmack, Körnigkeit & Feste der Eier optimal)….fehlen durfte natürlich das Vitello tonnato – Kalbsbraten in Thunfischsauce mit Kapernäpfeln nicht – ebenfalls auffällig lecker.

Die HighLights waren aus unserer geschmacklichen Sicht das Carpaccio und die auffällig leckeren Kartoffelrösti & Tobiko Kaviar –  das pikante Thunfischtatar mit Wasabi Crème hätte auch punkten können, war dafür aber etwas zu überwürzt – “weniger ist mehr“.

Zur Vorspeisenplatte gehörten auch Garnelen in süßsauer Sauce – die fielen etwas aus der Reihe – die Sauce war nicht selbstgemacht – was man leider sofort geschmeckt hat – zudem garten die guten Garnelen temperaturbedingt noch in den Schalen auf dem Tisch nach – wodurch diese sich zunehmend verfestigten.

„Wären sich die Garnelen in der Pfanne lediglich Salz, Pfeffer, Knoblauch und Olivenöl begegnet – wären sie sicher auch bei uns besser angekommen.“

Hauptgericht

Alle Hauptgerichte kamen wohltemperiert & liebevoll dekoriert auf den Tisch wobei die Portionen durchweg ordentlich waren.

Das Original Wiener Schnitzel mit Bratkartoffeln, Spargel & Gurkensalat war handwerklich OK – vielleicht etwas trocken – der Spargel 1a.

Das Australische Grain Feed Rinder filet war, wie zu erwarten, ein Traum an Zartheit und Geschmack – natürlich etwas preisintensiver als das „Rind von der Stange“ – dafür aber auch Taste-intensiver!

Besonders zu erwähnen ist das Ochsenkotelette vom Heide-Rind –  800g auf den Punkt gegart und für den Gast tranchiert – sehr feines Aroma & trotz allem herzhaft – dazu ein wenig Rosmarin Jus – ein Gedicht für MeatLover.

Wobei natürlich auch Beilagen wie der feine Rahmkohlrabi & die wohlschmeckenden Waldpilze (extrem geputzt, sehr frisch) Erwähnung finden müssen – diese Qualität findet man nicht alle Tage.

Ein besonderer Peak war in jedem Falle auch der Bratkartoffelsalat, der durch eine sehr interessante Konsistenz & ein leckeres Dressing bestach.

Nachspeisen

Leider waren wir alle so satt das trotz der inneren Bereitschaft eines jeden – beim besten Willen niemand von uns mehr ein Dessert hätte „unterbringen“ können – obwohl sich die entsprechende Passage der Speisekarte wie die reine Verführung las. Wir hoffen dies bei einem zukünftigen Besuch nachholen zu können – falls ja, erfolgt ein Update.

Fazit

Das Casse Croûte ist ein Restaurant , dessen Besuch wir gerne einem jeden ans Herz legen – denn, vor allem die im ersten Blick unsortiert wirkende Karte, gibt eben eines her was man heutzutage nicht mehr als zu häufig findet – es findet sich für so gut wie jeden Esser etwas.

Die Preise im Casse Croûte orientieren sich nicht zuletzt an der Qualität der Grundstoffe – und diese sind hier hervorragend – daher auch etwas gehobene Preise.

Von uns eine klare Empfehlung für einen Besuch im Casse Croûte!

 

Tschebull in Hamburg

Am Donnerstag, den 21. April 2016 stand das Hamburger Tschebull im Levante Haus auf unserer Agenda.

Reservierung

Das Tschebull hat ausreichende Kapazitäten, dennoch sollte man auf Nummer sicher gehen und mit ein wenig Vorlauf vorab reservieren.

Ambiente

Das Tschebull verfügt über einen Empfangsbereich an dem wir sehr freundlich und zuvorkommend begrüßt & an unseren Tisch geleitet wurden. Der Gastraum ist mehrfach unterteilt, woraus unterschiedliche Bereiche wie Restaurant, Bar, Lounge & Beisl (österreichisch für Gasthaus) entstehen.

Das Tschebull ist mit Liebe und Sorgfalt eingerichtet und durchdacht gestylt worden. Als störend empfanden wir die stellenweise doch recht geringen Abstände zu anderen Gästen sowie die deutlich zu laute Geräuschkulisse – hier sollte unbedingt etwas verändert werden damit dem kulinarischen Erlebnissen nichts im Wege steht.

Die Visitenkarte

Saloon artiges Ambiente bei den Toiletten, diese Waren sauber und machten einen gepflegten, aber keinen edlen Eindruck.

Service

Die für unseren Tisch zuständige Bedienung war sehr freundlich & äußerst kompetent, wir fühlten uns sehr zügig & gut bedient, sowie offen & ehrlich beraten.

Vorspeisen

Zu Beginn wurden uns Brot, Olivenöl sowie ein sehr milder Obatzter gereicht – das Brot war ein Traum, der Obatzter ebenso.

Ausgesprochen lecker war der MARINIERTE TAFELSPITZ in Gemüsevinaigrette mit Meerrettich, Radieschen, Kartoffelcroutons & kleinem Salat. Einen derart zubereiteten Tafelspitz hatte ich bis dato noch nicht – ein wirklich spannendes Gericht – optisch wie geschmacklich erste Klasse.

Sehr lecker war auch der vegane WALDPILZ – KNUSPERSALAT mit zweierlei Sellerie, Rauchzwiebelconfit & Hollermandl.

Überhaupt nicht überzeugen konnte der TAFELSPITZBOUILLON mit Grießnockerln, Wurzelgemüse & Schnittlauch – man hatte förmlich den Eindruck es würde sich bei der kraftlosen und sehr dünnen Substanz um reines Wasser handeln – ein Totalausfall.

Hauptgericht

Ein Kollege entschied sich für den Hirsch. Optisch wie geschmacklich war der HIRSCHRÜCKEN AUF SCHWARZBEERRISOTTO mit Tiroler Rohschinken, Almkäse, Rosenkohlblättern & Orangen-Rübchen etwas ganz Besonderes.

Der Rest bestellten das WIENERSCHNITZEL VOM KALB Kartoffelsalat, kleinem grünen Salat & hausgemachtem Tiroler Moosbeerchutney für das, das Tschebull über die Grenzen Hamburgs hin bekannt ist.

Die Schnitzel hätte deutlich wärmer sein müssen als diese den Tisch erreichten. Zudem schmeckten alle 3 Schnitzel an der einen oder anderen Stelle fischig – gerade so als ob zuvor Calamares in derselben Pfanne zubereitet worden wären – da dem laut Bedienung nicht so war gingen möglicherweise zu viele Schnitzel in Folge durch die selbe Pfanne oder ein Surf & Turf Event schlug quer..

Der zum Schnitzel standardmäßig gereichte „warme“ Kartoffelsalat war schon wie einem früheren Besuch deutlich zu kalt, zu sauer und von der Konsistenz nicht klassisch stürzbar – eher wässerig. Dies war auch der Grund dafür dass zwei von uns hier lieber gleich Rösti anstelle des „Salates“ orderten.

Erwähnt muss werden das, das Schnitzel sich sehr von der Qualität unterschied die wir noch vor einem halben Jahr im Tschebull genießen durften.

Noch kurz zum Moosbeerchutney: Viel zu kräftig, unpassend zum Schnitzel…selbst für Wild aus unserer Sicht deutlich zu weihnachtlich überwürzt, was auch der Kollege mit dem ansonsten einwandfreien Hirschrücken bestätigte.

Nachspeisen

Zwei von uns ließen sich noch auf die HOMEMADE SACHERTORTE 2010 delight of Valhrona chocolate & apricot ein. Laut Feedback nicht nur optisch sondern auch geschmacklich gelungen.

Leider füllte sich der Gastraum während des Verzehrs der Nachspeise nahezu überfallartig mit  starkem Fisch Geruch – was letztendlich zu unserer verfrühten „Flucht“ führte.

Fazit

Das Tschebull ist sowohl mit dem Auto (ausreichend Parkplätze in der Umgebung) als auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln leicht zu erreichen. Die Lage an der Mönckebergstraße lädt zum Abendessen nach einer Shoppingtour förmlich ein.

Unsere Erfahrungen mit dem Tschebull sind leider von Besuch zu Besuch sehr unterschiedlich – was jedoch immer störte war die immense Geräuschkulisse und die teilweise viel zu engen Tische – man kommt sich fast schon wie beim Speed-Dating vor.

Gehen wir von einem qualitativ höherwertigen „Materialeinsatz“ aus haben wir preislich nichts auszusetzen.

Eine klare Empfehlung wollen wir auf Grund der letztlich gemachten Erfahrungen aber jetzt eher nicht aussprechen – wer es dennoch angehen möchte – viel Erfolg.

La Marianna in Berlin

Am Samstag stand uns der Sinn nach etwas authentisch-italienischem, da kam uns das La Marianna in Steglitz gerade Recht.

Reservierung

Das La Marianna hat recht überschaubare Kapazitäten, sprich man sollte auf Nummer sicher gehen und vorab reservieren – respektive sich telefonisch versichern das es noch ein “Plätzchen“ gibt.

Ambiente

Der Chef des Ristorante hat den Wert der italienischen Esskultur für sich erkannt und dem La Marianna auf “die Fahne geschrieben“ diesen kulturellen Schatz zu bewahren & zu entwickeln – bravo!

Man merkt jeden Moment seines Aufenthaltes das, für das Team vom La Marianna die Küche, die Gastlichkeit und der Service von größter Bedeutung sind. Man soll nicht nur Essen wie in Italien – man soll sich auch so fühlen!

Der Gastraum unterteilt sich in zwei Bereiche. Hat man das Ristorante betreten schaut man rechts in den Haupt-Gastraum. Dieser ist angenehm hell, sehr liebevoll & gastlich eingerichtet. Hier befindet sich neben der Theke vor allem auch einiges an “Wein Lagerkapazitäten“.

Zur linken Hand findet sich der zweite Gastraum, nicht ganz so groß, nicht ganz so hell – aber man kann sitzen…;-) Die Abstände der Tische zu denen anderen Gästen sind gut bemessen – womit einem kulinarischen Erlebnis nichts im Wege stehen sollte.

Im Außenbereich des La Marianna finden sich neben einem Zelt für “passionierte Raucher“ auch eine Reihe Tische, die bei hinreichender Sonne und passenden Temperaturen auch ein Sitzen im Freien erlauben. Trotz des Verkehrs an der naheliegenden Kreuzung doch recht angenehm.

Im La Marianna wird der Gast stets freundlich und zuvorkommend begrüßt & an den Tisch geleitet. Das Personal rekrutiert sich aus einer Hand voll “echten Italienern“ – und das bezieht sich gottlob vor allem auch auf die Speisen.

Wenn das Zubereiten frischer Speisen, dazu zählt für mich auch die Pizza, mal einen Moment länger dauert – ist dies genau der Moment der den geschmacklichen Unterschied macht!

Die Visitenkarte

Die Visitenkarte eines jeden Restaurants, die Toiletten, haben wir bei unserem letzten Besuch nicht frequentiert – bis dato waren diese aber OK.

Service

Nur in wenigen Restaurants macht es derart viel Freude bedient zu werden – alle Ober sind echte Originale – jeder mit seiner ganz speziellen Art – jeder Wunsch wird vorausgesehen und was die Zusammenstellung des Essens angeht wird der Gast gern “an die Hand“ genommen um ihn auf den Punkt kulinarisch glücklich zu machen, und man merkt jede Minute – das Team hat Spaß daran seine Gäste glücklich zu machen.

Manches Mal ist der Gast eingeladen, augenzwinkernd dem lautstarken “Diskussionen“ der Ober untereinander zu folgen – manches Mal wird auch ein Lied angestimmt….es herrscht eben Leben im La Marianna.

Vorspeisen

Als Starter werden im La Marianna ein äußerst leckeres Brot, Focaccia und hervorragende Oliven gereicht – in jedem Falle der richtige Einstieg in Sachen italienische Köstlichkeiten.

Die Karte ist ein Traum, diese gliedert sich klassisch italienisch (Antipasti, Primi Piato, Secondi Piato & Il Dolce, etc.) und wird turnusmäßig durch wechselnde Spezialitäten ergänzt. Im Grunde sind alle Speisen eine Gaumenfreude – heute jedoch habe ich mich für einen Vorspeisen Klassiker entschieden – Carpaccio die Manzo.

Was soll ich sagen, angefangen bei der hervorragenden & zarten Qualität des Rindfleisches, über den einzigartigen Geschmack des kaltgepressten Olivenöls bis hin zur auffällig runden Aroma des Parmesans – ein echtes Erlebnis.

Meine Begleitung wählte mit Vitello Tonnato ebenfalls etwas Klassisches – und wie soll es anders sein auch hier 100 / 100 Punkten.

Hauptgericht

Die erste Hauptspeise, eine Dorade Royal von der Tageskarte – auf den Punkt gegrillt, stilvoll angerichtet und geschmacklich hervorragend.

Die zweite Hauptspeise, eine Pizza Capricciosa mit erwähnenswerter Qualität der Oliven. In der Karte steht zwar “schwarze Oliven“ –  aber diese Oliven gehen eher in Richtung Calamata, ein dunkles lila, groß, fleischig und kräftig im Geschmack!

Zu guter Letzt, die dritte Hauptspeise – diesmal nicht aus der Karte und auch nicht aus der Tageskarte….schon sehr lange suchte ich nach einem Ristorante welches es versteht echte Spaghetti Carbonara zu zaubern – nicht mit Sahne und Schinken – sondern mit Eiern, Guanciale (Speck aus Schweinebacke oder – nacken), Pecorino und schwarzer Pfeffer – das war eine Offenbarung.

Nachspeisen

Wir hatten zwei Nachspeisen. Mit der klassischen Tiramisu eine aus der Karte, mit der Erdbeer Panna Cotta eine von der Tageskarte.

Die Tiramisu war von der Konsistenz optimal, der Biskuit noch einen Hauch knusprig, der Mascapone nicht zu süß und lediglich mit einer Andeutung von Mandel versehen – klassisch garniert mit einem Blatt Minze und einer frischen Erdbeer-Sauce – lecker.

Die Erdbeer Panna Cotta war etwas ganz Besonderes – gibt es nicht allzu oft, vor allem nicht mit dem Geschmack echter frischer Erdbeeren – alleine die richtigen Früchte hierfür zu finden ist oftmals eine Krux…also unbedingt probieren sollte es diese Nachspeise bei eurem Besuch geben.

Fazit

Das La Marianna ist sowohl mit dem Auto als auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen. Die Lage an der Feuerbachstraße lädt förmlich zu einem Abendessen nach einer Shoppingtour ein.

Gehen wir von einem qualitativ höherwertigen „Materialeinsatz“ aus, haben wir preislich beim La Marianna nichts auszusetzen.

Unsere Erfahrungen mit dem La Marianna haben sich von Besuch zu Besuch kaum verändert – man gibt sich wirklich jeden Moment die größte Mühe gerade das authentisch-italienische mit Leben zu füllen… Buon Appetito!

Eine klare Empfehlung von uns für Ihren Besuch im La Marianna, in Berlin Steglitz

Brooklyn Burger Bar in Hamburg

Am Dienstag, den 09.02.2016 waren wir zu zweit in der Brooklyn Burger Bar am alten Fischmarkt 3.

Reservierung

Reservieren kann man in der Brooklyn Burger Bar in Hamburg sogenannte Slots. Zur Auswahl stehen SLOT 1: 18:00 -20:00 Uhr oder SLOT 2: 20:15 Uhr bis Open end. Reserviert hatten wir den ersten Slot von 18:00 – 20:00 Uhr.

Ambiente

Das Lokal ist klein, gemütlich und mit viel Liebe eingerichtet worden. Im Hintergrund lief Soul in moderater Lautstärke so das wir uns jederzeit gut unterhalten konnten.

Essen

Wir haben den Burger des Monats und einen Baykyard-BBQ, Homefries mit BBQ Sauce und Pimientos des Padron, ein Alster und eine Zitronen-Basilikum-Limonade bestellt – bis auf das Alster alles home made.

Von Haus aus wird der Patty in der Brooklyn Burger Bar rosa, sprich medium, serviert. Im Rahmen der Bestellung wurden wir jedoch jewils gefragt, ob wir ggf. einen anderen Gargrad wünschen.

Das Essen kam sehr zügig und „standesgemäß“ heiß –  eben alles frisch aus der Küche!

Die Optik der Burger war sehr ansprechend – beim nächsten Besuch reichen wir ggf. Bilder nach.

Die Extra Dips sind in jedem Fall zu hochpreisig – aber diesen Fehler machen auch viele andere Anbieter.

Das Burger des Monats Motto „Ibiza“

Der Burger Ibiza kam mit leckerer Olivenpaste auf dem Patty, einigen Chorizo- und Manchego-Scheiben, enthäuteter und angebratener Paprika sowie Tomate und viel anderes – leckeres „Grünzeug“.

Aufgepasst, wer einen solchen Burger ohne Besteck genießen kann – Kappe ab – wir brauchten definitiv unser Besteck.

Man hat ganz deutlich gesehen, gefühlt und geschmeckt das nahezu alles selbstgemacht ist. Die Portionen der gereichten Beilagen sind erwähnenswert – hier nicht satt zu werden ist sicher schwierig.

Wir hatten gefühlt 30 Pimientos de Padron in der Emailschüssel – sensationell!

Die selbstgemachte Zitronen-Basilikum-Limonade war der Hammer, ich habe zwei davon getrunken, meine Begleitung hat sich nach dem ersten Alster auch gleich noch eine Limonade bestellt, obwohl das Getränk doch recht teuer ist.

Service

Die Bedienungen waren top. Stets freundlich und flexibel.

Das einzige, was uns wirklich gestört hat, waren die verbeulten Alutabletts auf denen die Burger vermeintlich „stilgerecht“ gereicht wurden. Es lag zwar jeweils ein Blatt Papier darauf (so wie bei den bekannten Burger-Ketten)- das hat die Darreichungsform aber auch nicht wirklich beflügelt.

Seinen Burger auf einem solch wackelnden – weil extrem verbeultem Tablett mit einer papiernen Unterlage zu zerteilen und zu verzehren schmälert die kulinarische Freude doch erheblich – hier ist definitiv Optimierungsbedarf.

Ob man sich bei Brooklyn Burger, was die Schüsseln für die Beilagen angeht, dem Vintage-Stil verpflichtet fühlt sei dahingestellt – in jedem Falle hatten die Schüsseln ihre besten Jahre schon gesehen – löst sich die Emaille ist es Zeit zum Austausch.

Fazit

Für jeden der Burger liebt eine klare Empfehlung für die Brooklyn Burger Bar. Insbesondere die Tatsache das frische Patty`s Verwendung finden und somit unterschiedliche Garstufen möglich sind wäre Grund genug für einen Besuch.

Wir raten unbedingt zu einer Reservierung.

 

Block House Hamburg Hbf

 

Seitdem es im Blockhouse echte Prime-Steaks (RibEye am Knochen) gibt ist unser Besuch  im Grunde schon zu einem Ritual geworden, . Mittlerweile habe ich alleine sicher schon an die 50 kg davon verzehrt…nimmt man die Kollegen hinzu sicher schon mehr als 200 kg, bei einem Preis von ca. 49.- Euro für das Kilo völlig fair.

Das Blockhouse wäre mit seinen ordinären Steaks sicher nicht in die engere Auswahl gekommen – anders sieht es aber eben mit den nicht auf der Karte gelisteten Steaks aus.

Zu Beginn des Angebotes existierte lediglich ein Stück Pappdeckel auf dem die verschiedenen Gewichtsklassen standen – wurde ein Steaks zubereitet – wurde dieser Eintrag schlichtweg durchgestrichen – mittlerweile gibt es eine kleine Tafel direkt am Grill.

Ganz wichtig: Ab 450 Gramm (die Steaks gehen bis zum Kilo) würde ich medium ordern und darauf drängen das sehr, sehr scharf angegrillt wird – keinen Steakpfeffer draufmachen lassen (kann man später ggf. auch selber noch) und keinesfalls irgendeine Sauce drauf-pinseln lassen.

Beachtet Ihr dies wird das Steak Euch überraschen  und ein echtes Geschmackserlebnis sein!

Unser letzter Besuch

In kleiner Runde haben wir am 2. Februar mal wieder das Block House gegenüber vom Hamburg Hbf besucht.

Obwohl wir uns sicher schon zu den Stammgästen zählen lassen können erhielten wir leider bereits vor unserer Order einen Dämpfer – die Flasche mitgebrachten Shiraz (Boxer 2014) durften wir trotz des angebotenen Korkgeldes nicht öffnen.

Die Restaurantleiterin vom Dienst war  mehr als unkooperativ, ja eigentlich schon mürrisch wie ein Kollege bedauernd anmerkte. Egal wo in Hamburg, seien es Steakhäuser wie das MASH, das Estancia, die Meatery, das Butchers oder Orte wie das Vier Jahreszeiten, das Atlantic oder der Portugiese um die Ecke – ja sogar bei Maredo kann man seinen besonderen Wein genießen- so etwas ist uns  seit Jahren nicht vorgekommen. Wir alle hoffen  das dies ein einmaliger Ausreißer war – wäre schade auf die Prime Steaks verzichten zu müssen – wo Hamburg doch sonst eine sehr weltmännische Stadt ist.

Unser Kellner schaffte es durch seinen Einsatz und Überblick fast den Fauxpas seiner „Chefin“ wieder auszubügeln – wir wollen jedoch nicht Verschweigen das wir, auf Grund der gemachten Erfahrungen – wir kamen uns schon fast wie Bittsteller vor –  in der nächsten Zeit wohl weniger häufig im Blockhouse erscheinen werden – das müssen wir erst einmal „verdauen“.

Unser Kellner war in jedem Falle prädestiniert für den Umgang mit Gästen und durchweg serviceorientiert – da kann die eine oder der andere sich noch viel abkucken – völlig losgelöst von der „gefühlten Position“.

Fazit

Das wichtigste – Die Steaks waren wie immer echte „Sahnestücken“, die Herren am Grill sind halt echte Profis – Chapeau.

Update [2016-08-19]

Leider sah sich das Block House nicht in der Lage die qualitativ und geschmacklich höherwertigen Steaks von einem Freitag auf einen Montag hin zu beschaffen – weshalb wir einen von langer Hand geplanten Besuch in großer Runde, dort leider absagen und in das Steakhouse St. Georg verlagern mussten – letzten Endes eine gute Entscheidung, denn dort hat man sich der Problematik ad hoc angenommen und uns am darauffolgenden Montag sehr serviceorientiert mit der gewünschten Qualität versorgt.

MASH in Hamburg

Lange waren wir am Überlegen welches Steakhouse denn als nächstes auf die Agenda kommt – am Mittwoch, den 27. Januar 2016 war es soweit – Zeit für`s MASH.

Reservierung

Das MASH hat generell recht umfangreiche Kapazitäten, möchte man dennoch auf Nummer sicher gehen – oder man hat sich in einen Tisch “verguckt“ – sollte man mit ein wenig Vorlauf reservieren. Im Übrigen – gleich gegenüber findet sich ein Parkhaus, womit auch die oftmals latente zweite Sorge, nach einem nahen Parkplatz, genommen ist.

Ambiente

Das MASH verfügt über einen Empfang an dem wir sehr freundlich und zuvorkommend begrüßt & an unseren Tisch geleitet wurden. Schon im Eingangsbereich sieht man worum es geht – ums Fleisch.

Das Interieur ist klar, modern und trotz allem ist das MASH mit ausreichend vielen gemütlichen Ecken ausgestattet. Es gibt Barbereiche an denen man vor oder auch nach dem Speisen hervorragende Drinks genießen kann. Zudem gibt es einige gemütlich Séparées für “Weingelage“ im kleineren Kreise.

Die Visitenkarte

Sehr saubere & schöne Toiletten, ein Plus dafür, dass hier mal die erste Tür für die Herren vorgesehen ist – Emanzipation Reverse…;-)

Main Service

Der für unseren Tisch zuständige Ober war sehr freundlich & äußerst kompetent, wir fühlten uns zügig & gut bedient, sowie offen & ehrlich beraten.

Side Service

Leider haben die zuarbeitenden Kellner viele Orders schlichtweg vergessen, was der Ober des Main Service zu guten Teilen wieder kompensiert hat – da braucht es aus unserer Sicht noch mehr Sicherheit & Abstimmung.

Minus

Leider wurden einige Beilagen vom Side Service erst auf mehrfache Nachfrage hin gebracht – „naturgemäß“ etwas zu spät um zeitgleich mit den Steaks verzehrt zu werden. Die unterschiedlichen Saucen hat uns leider niemand „vorgestellt“, lediglich die Sauce béarnaise fand namentlich Erwähnung.

Das Fleisch hätte deutlich wärmer sein müssen als es den Tisch erreichte – dies konnten auch die wirklich gut vorgewärmten Teller nicht mehr kompensieren.

Stellenweise war es am Abend unseres Besuches im Hauptspeisesaal recht laut.

Plus

Die Lage sowie Parkplatzsituation sind optimal. Der Main Service war eine Freude – die Ober waren durchweg zuvorkommend und sogar das exklusive & hochpreisige Kobe konnte vom Ober tranchiert, von 3 Personen probiert werden.

Sie bringen einen exponierten Wein mit –im MASH kein Problem, hier wird das weltmännische Hamburg gelebt, sprich gibt es Ihren edlen Tropfen dort nicht, dann übernimmt der Service das Öffnen, Dekantieren und Ausschenken – fällig wird dann nur ein Korkgeld.

Von uns eine klare Empfehlung für einen Besuch im MASH.

Soho Chicken in Hamburg

…neulich, Dienstag den 09.02.2016, im Soho Chicken, es war mal wieder an der Zeit für etwas anderes, da kam „The Urban Restaurant & Bar“ gerade recht.

Viele werden noch den guten alten Wienerwald kennen – seit diese damals stets verfügbare Hähnchenbräterei nur noch schwer zu finden ist (in Hamburg beispielsweise gar nicht), ist es umso schwerer geworden ein wirklich gutes gegrilltes Huhn zu bekommen.

Aus meiner Sicht sollte solch ein Huhn

  • Noch die gesamte Haut haben!
  • Diese sollte braun & knusprig sein (keinesfalls blond und labberig)
  • Von brauchbarer Größe < 1,3kg sein
  • Saftig sein – auch wenn beim TakeAway der Weg nach Hause ggf. einige Zeit in Anspruch nehmen sollte.

Vorab

Wir haben eine Woche vor unserem Besuch angerufen, um für acht Personen zu reservieren – leider war dies wohl grundsätzlich nicht möglich – sehr Schade.

Dies führte leider dazu das wir inmitten des Restaurants – in Jacken – noch ca. 20 Minuten auf freie Plätze warten mussten – hätte nicht sein müssen finden wir.

Ambiente

Das Konzept gibt & gab es bereits vorher mit ChickenShop in London – die Webseiten ist sehr nahe an dem was Soho Chicken aktuell im Netz stehen hat. Das Restaurant selbst ist recht dunkel und sehr laut – unnötig laut für die heutigen Möglichkeiten Schall zu kontrollieren.

Das Essen

Alle Hähnchen waren durch die Bank weg „blond“, viele der servierten Hähnchenteile hatten gar keine Haut mehr- aus unserer Sicht natürlich ein NoGo für eine Hähnchengrillerei.

Als wir die Bedienung baten das Huhn etwas dunkler und knuspriger „anfertigen“ zu lassen kam ein „Das wird dann zu trocken und wir sind angewiesen das nicht zu machen“….tja, da ist der Kunde noch König…;-)

Einige meiner Kollegen hatte sich zum Chicken Pommes geordert – hier ruft Soho Chicken doch tatsächlich etwas für den „Ketchup“ auf – nicht das es sich bei den angebotenen „Saucen“ um besonders leckere und hochwertige Qualitäten gehandelt hätte…nunja, das sollte mann dort wohl noch einmal überdenken.

Die eigentliche Qualität der Hühner war gut und man bemerkte schnell, dass es sich nicht um die gängige Discounterware handelte.

Was uns auffiel war das, dass Soho Chicken doch recht hochpreisig „unterwegs“ ist, und dies trotz der hemdsärmeliger Atmosphäre- gefühlt passt das irgendwie nicht.

Mein Fazit

Ein Besuch im Soho Chicken kann man machen – verglichen mit dem Geschmack den die vielen türkischen Hamburger Grillbistros mit ihren Holzkohlegrills anbieten können hat dies allerdings nichts zu tun. Wer es laut mag und kein Problem mit Systemgastronomie hat ist dort richtig – wer es klassisch knusprig mag sollte ggf. woanders essen.

Slowman im Reichshof Hotel Hamburg

…neulich im Slowman, es war an der Zeit mal das viel gelobte Cordon Bleu vom Bioschwein zu versuchen – und der Reichshof lag auf dem Weg…

Es war der 21. Dezember 21:20 Uhr als ich den Slowman betrat. Die Bedienung war freundlich und aufmerksam. Irritiert war ich jedoch von der Anmerkung des Obers das um „diese Uhrzeit“ nur noch eine Hauptspeise geordert werden könne – „Last Order“  sozusagen. Für jemanden aus Berlin klang das doch mehr als verfrüht…

Das Cordon Bleu kam recht zügig, es war knusprig, das Fleisch angenehm fest und saftig und die Füllung gerade so kräftig nicht mit dem Geschmack des Bioschweins zu kollidieren. Der Käse lieferte zudem einen ebenso würzigen wie harmonischen Beitrag zum grandiosen Gesamteindruck des Cordon Bleu.

Als Beilage gab es ein handgemachtes, wirklich sehr schmackhaftes „knuspriges Kartoffelpüree“ sowie, laut Karte, ein Erbsen-Minz-Gemüse (aus dem eigenen Kräutergarten).

Neben einem ausgewogenen Geschmack und der hausgemachten Konsistenz glänzte das Kartoffelpüree zudem durch die Knusper-Komponente – einige ausfrittierte Scheibchen von Kartoffeln und Süßkartoffeln – eine sehr pfiffige Idee.

Die Erbsen waren knackig und schmackhaft – allerdings suchte nicht nur ich nach der Minze…nachgefragt vermelde der Chef selbst das die Komponente Minze zwar auf der Karte stünde, jedoch über die Wintermonate leider nicht bedient werden könne – saisonbedingt sozusagen OK.

Mein Fazit

Ein wirklich gelungenes Cordon Bleu, preislich bei dieser Qualität absolut im Rahmen – ein Hinweis des Obers zur fehlenden Minze wäre schön gewesen – meine Empfehlung trotz allem „Hin und probieren“!

…aber nicht nach 21:30…;-)

Update 01

Zwischenzeitlich hatte ich Gelegenheit die Erbsen zum Cordon Blue „geminzt“ zu probieren, ein nettes HighLight. Diesmal war es ein Cordon Blue to Go, wobei das Slowman neben durchweg kompetentem und freundlichem Service auch mit auffällig guter „Umverpackungen“ aufwartete.

Update 02

Calzone to Go. Ein weiteres Take away beim Slowman, diesmal Pizza….eine hauchdünne Calzone mit Käse-Bärlauch Füllung – auf den Punkt, top verpackt und extrem lecker – sicher besser als der Touristen-Nepp in der näheren Umgebung des Slowman.

Marietta, chillen in Prenzlauer Berg

Neulich…

…wollten wir mal spontan frühstücken, gelandet sind wir im Marietta.

Es handelt sich um eine übersichtliche Bar in der geraucht werden darf. Das Publikum ist gemischt, man findet sowohl „Berliner Urgesteine“ als auch Berlin-Besucher auf Stippvisite – fühlt sich prompt wohl.

Das Marietta bietet einen Tresen-Self-Service mit kurzen Wegen.

Die Musik hat mir besonders gut gefallen. Es wurden viele betagte aber auch aktuelle englisch sprachige Titel gespielt, und dies in moderater Lautstärke.

Dies war mein erster Besuch im Marietta, sicher aber nicht der letzte.